Der Weg führte anfangs abwechslungsreich durch Wald, Wiesen und Almweiden empor. Nach etwa einer Stunde öffnete sich das Gelände und gab den Blick frei auf die markante Doppelspitze der Bischofsmütze. Dann wanderte die Gruppe über den rötlich schimmernden Schotter, der dem Berg seinen treffenden Namen einbrachte. Vor dem eigentlichen Gipfelglück forderten uns einige schöne, knackige Kraxeleinlagen, die von allen Teilnehmern mit Bravour, Trittsicherheit und einer großen Portion Spaß gemeistert wurden.
Nach zweieinhalb Stunden Aufstieg war es geschafft: Um Punkt 10:30 Uhr erreichten alle zehn Bergsteiger den Gipfel des Rötelsteins (2.247 m). Das Panorama, das sich uns dort oben bot, war schlichtweg phänomenal. Der Blick schweifte über das gewaltige, imposante Dachsteinmassiv und die umliegende Bergwelt. Die wohlverdiente Brotzeitpause hat sich die Gruppe bei bester Stimmung verdient.
Für den Abstieg wählten die Teilnehmer den anspruchsvollen Weg in nordöstlicher Richtung hinunter zum Sulzenhals. Diese Passage forderte von allen Teilnehmern höchste Konzentration, da das anhaltend steile Gelände aus losem Geröll und schroffen Felsen bestand. Anschließend geht es durch Latschengelände auf die Sulzenalm. Um 12:40 Uhr erreichten wir die Wallehenhütte auf 1.675 Metern, wo eine gemütliche Einkehr eingelegt wurde.
Die verbleibende Etappe zurück zum Ausgangspunkt dauerte noch etwas mehr als eine Stunde und führte entspannt hauptsächlich durch schattigen Wald abwärts. Um 14:50 Uhr erreichten schließlich alle Wanderer wieder wohlbehalten die Autos am Parkplatz.
Ein rundum gelungener, unfallfreier Tourentag fand damit sein Ende. Die extrem schöne Berglandschaft des Dachsteingebiets wird allen Teilnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Ein herzlicher Dank gilt der Tourenbegleiterin Daniela Utzschmid, die diese wunderschöne und eindrucksvolle Bergtour bestens organisiert und sicher durchgeführt hat.
Bericht: Norbert Wurstbauer
Fotos: Verschiedene Teilnehmer